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Auf in die Vertikale –
mit dem Bohr und Fräszentrum der Baureihe Scheer BC!

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Warum eigentlich plattenförmige Werkstücke horizontal bearbeiten?

Ein Bearbeitungsvorgang fängt nicht erst dann an, wenn das Werkstück sicher und passgenau in der Bearbeitungsmaschine positioniert ist. Die Kosten und der Kraftaufwand für den Materialtransport zur Maschine und nach der Bearbeitung aus der Maschine werden oft unterschätzt. Bei der Betrachtung der einzelnen Arbeitsvorgänge fällt auf, dass für den Materialtransport viel Arbeitszeit aufgewendet wird. Vornehmlich Maschinenbediener, die fachlich gut ausgebildet und eigentlich mit anderen Arbeiten besser betraut wären, wenden viel Zeit und Kraft dafür auf. Die Werkstücke sind in die Bearbeitungsmaschinen zu bringen und nach dem Arbeitsprozess wieder daraus zu entnehmen. Stehende Platten müssen oft in die horizontale Ebene gebracht werden um sie in der Bearbeitungsmaschine zu positionieren. Das sichere Anlegen an den Anschlägen erfordert nochmals Zeit, Kraft und Kontrolle. Der Bearbeitungsvorgang erfolgt, nicht unbedingt überschaubar, im Innenbereich der Maschine. Die Werkstückentnahme gestaltet sich dann ähnlich. Diese Arbeitsweise ist nicht zwingend kostengünstig und bedienerfreundlich. Manche Bearbeitungsmaschinen können den Eindruck erwecken, als wären wirtschaftliche und ergonomische Gesichtspunkte nicht unbedingt Pate bei der Konstruktion und Ausführung gewesen.


Das „stehende“ Bohr- und Fräszentrum

Bei der Entwicklung und Bauausführung für das Bohr- und Fräszentrum von Scheer gab es wichtige Vorgaben, eine war zum Beispiel, dass der Raum- Platzbedarf der Maschine auf das notwendigste begrenzt wird, ohne den guten Zugang für Bedienung und Wartung einzuschränken. Die im Werkzeugmaschinenbau bekannte Portalbauweise (Gantry- und Tischbauform) wurde mit einer schräg stehenden Werkstückauflage kombiniert. Der Vorteil dieser Konstruktionsform erlaubt es, den Transport der Werkstücke in die Maschine so einfach und kraftsparend wie möglich zu gestalten. Der Übersichtlichkeit der Werkstückauflage mit den verschiedensten Spann- und Anschlagsystemen galt weitere Aufmerksamkeit. Die Rüstzeiten so gering wie möglich zu machen stand ebenso im Vordergrund. Das Ergebnis der Zusammenarbeit von Konstruktion, Fertigung und praktischer Anwendung ergab das „stehende“ Bohr- und Fräszentrum. Alle Aufgaben, von der Werkstückpositionierung über den Werkzeugeinsatz bis zum Bearbeitungsvorgang sind leicht und übersichtlich auszuführen.
Der mitfahrende Werkzeugwechsler für das leistungsstarke Fräsaggregat garantiert kürzeste Zeiten beim automatischen auswechseln der Fräswerkzeuge bzw. der Bearbeitungsaggregate. Sollte in Ausnahmefällen ein manueller Zugriff erforderlich werden, ist dieser durch die stehende Bauweise bequem möglich. Der Bediener muss nicht von unten in das Aggregat greifen. Der Werkzeugwechsler ist leicht und sicher erreichbar.


Rationelle und kostengünstige Fertigung

Die stehende Maschinenausführung und Werkstückspannung, das sichtbare Werkstück, bedeuten für den Bediener einen ergonomischen Arbeitsplatz. Die Beschickung ist einfach und kraftschonend, die Werkstückanschläge sind sichtbar, der Werkzeugwechsler ist bei Bedarf leicht zugängig. Daraus resultieren im Verbund mit der komfortablen und leicht erlernbaren Maschinenprogrammierung und –steuerung und der einfach nachvollziehbaren Maschinenfunktionen fehlerfreies Arbeiten und kostengünstige Produkte.
Betrachten wir schweres Material, wie Küchen-Arbeitsplatten, Haus- und Zimmertüren, Aluminiumplatten, usw., sie können bequem stehend getragen und direkt in dem Auflage- und Anschlagsystem positioniert werden. Das Werkstück steht auf der Anschlagleiste und liegt, durch die Schwerkraft angezogen, automatisch am Nullpunkt an. Nach dem Starten des Bearbeitungsvorganges schwenken die Anschläge weg und das Werkstück kann ringsherum bearbeitet werden. Alle anfallenden flächen- und stirnseitigen Bohr- und Fräsarbeiten werden in einer Aufspannung schnell, präzise und platzsparend mit hoher Wiederholgenauigkeit ausgeführt.


Sauberkeit am Arbeitsplatz

Für Sauberkeit am Arbeitsplatz und rationelle Fertigung sorgt zusätzlich das hochwirksame, zentrale Späne- und Staubabsaugsystem. Das zerspante Material fällt nach unten und wird auf diesem Wege effektiv erfasst und abgesaugt. Ablagerungen auf dem Werkstück selbst und/oder auf der Werkstückauflage-Platte werden dadurch weitgehend verhindert. Bei wechselnden Werkstückformaten, die eine andere Positionierung der Materialsauger erforderlich machen können, ist dieses ohne zeitraubende Maschinenreinigung sofort möglich. Optional wird die Saugerposition durch einen mitfahrenden Laserpointer angezeigt. Alternativ können auch alle Werkstückkonturen auf die Werkstückauflagefläche projiziert werden.


Aktiver Personenschutz

Die ausgereifte Maschinenkonstruktion, das Scheer BC wird schon seit 1990 gebaut, bietet alternativ zu den üblichen Trittmatten als Personenschutzeinrichtung auch die Verwendung eines mitfahrenden Sicherheits-Scanners an, der im 1. Gefahrenbereich die Maschine in den Schleichgang schaltet, und erst bei unmittelbarer Gefahr den „Not-Aus“ auslöst. Ein unbeabsichtigter „Not-Stopp“ wird dadurch verhindert und trotzdem ist der Personenschutz sicher gewährleistet.


Hohe Verfügbarkeit

Die Fertigung dieser ausgereiften Maschinentechnik, Made in Germany, unterliegt einer strengen Qualitätsüberwachung. Die verwendeten Materialien werden nach Leistungsfähigkeit und Funktionalität für hohe Produktansprüche bei langer Lebensdauer ausgewählt. Eine gründliche Einweisung des Bedienungspersonals, guter Kundendienst von uns und optimale Wartung stellen sicher, dass maschinenbedingte Produktionsausfälle zu den seltenen Fällen im Leben dieser Maschinenbaureihe zählen.
Abgesehen von dem guten Preis- Leistungsverhältnis sind dieses einige der Gründe, die das Bohr- und Fräszentrum von Scheer bei den Anwendern so beliebt machen.
Das Scheer BC 2001 ist neben Holzwerkstoffen geeignet für die Bearbeitung von verschiedensten Materialien wie zum Beispiel Kunststoffe, Sandwich- und Verbundwerkstoffe sowie Bunt- und Edelmetalle. Für Bohr- und Fräsversuche an besonderen Materialien/Werkstücken stehen in unserem Vorführzentrum unterschiedliche Maschinen und Werkzeuge bereit.

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Hausprospekt (D/E)
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